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21.10.2020  - Sportwelt Stundenlauf

Aktuelle Mitteilungen

Grußworte vom Vorsitzenden Jürgen Baumann an alle Mitglieder


Liebe aktive und passive Sportlerinnen und Sportler der HSG Universität Greifswald e.V.,

 

aufgrund der aktuellen Lage möchte ich einige Worte an Euch alle richten.

Wir hatten mal einen Bundeskanzler (Konrad Adenauer 1949-1963), der mit dem Satz "Die Lage war noch nie so ernst" weltberühmt geworden ist. Meistens gebrauchte er diesen Satz, um Mehrheiten für unangenehme Entscheidungen zu gewinnen. Teilweise war dieser Satz auch überstrapaziert.

Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Grußwort an Euch alle  beginnen soll. Ob die Lage noch nie so ernst war, vermag ich individuell für jeden Einzelnen von Euch nicht zu sagen, aber für die Gesamtheit unserer Bevölkerung, inclusive der Weltbevölkerung, mag dieser Satz stimmen.

Was bedeutet die jetzigen Situation für uns als Mitglieder der HSG, eines Großvereins im äußersten Nordosten unserer Republik?

Als sportbegeisterte und kontaktfreudige Menschen ist dies erst einmal ganz schrecklich. Umstände, für die niemand etwas kann, haben uns die Grundlage entzogen, unseren Sport zu betreiben und außerhalb unserer Familie soziale Kontakten mit unseren Sportfreunden zu pflegen.

Für jeden von uns ist dies schlimm, jedoch leider nicht zu ändern. Keine Angst, ich werde jetzt die allseits bekannten Verhaltensregeln wiederholen, denn ich denke, dass jeder Einzelne von Euch so clever und verantwortungsvoll ist, sich nicht selbst und auch andere zu gefährden.

Nach den ganzen Irritationen in den letzten 1 1/2 Jahren in unserer Geschäftsstelle bedeutet diese Situation um Corona eine neue Herausforderung für uns als HSG, deren Vorsitzender ich bin. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sportliche Großveranstaltungen, wie der Citylauf und eventuell auch unser Drachenbootfest auf der Kippe stehen. Verhandlungen hierüber werden im Laufe der Woche stattfinden und wir vom Vorstand werden Euch auf dem Laufenden halten. Der Ausfall solcher Veranstaltungen wird schmerzen, aber noch mehr schmerzt mich der Faktor, dass viele von uns im Moment ihren Sport nicht betreiben können. Insbesondere trifft es hier unsere Sportfreunde, die auf städtische Sportanlagen angewiesen sind. Ihr habt mein Mitgefühl, und Ihr könnt mir glauben, dass ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin selbst als leidenschaftlicher Sportler davon betroffen. Darum gilt es jetzt, Selbstdisziplin zu wahren und mit der gesamten Gesellschaft mit dem Mittel der Isolation gegen das Virus zu kämpfen.

In der Geschichte der Menschheit hat es zwei belegbare Pandemien gegeben. Die Pest 1348 und die sogenannte "Spanische Grippe" von 1918 bis 1920. Besiegt wurden diese Pandemien nur durch die Isolation. Ist schlimm, aber das ist eben so.

Ich persönlich glaube, dass wir in gut acht Wochen halbwegs über dem Berg sein werden. vielleicht erleben wir dann einen Sommer der uns eventuell für diese Entbehrungen entschädigt, so dass wir wieder Volleyball und Fußball spielen, Schwimmen gehen und auch den ein oder anderen Kick beim Tae-Kwon-Do loswerden können. Ich weiß, dass ich einen ganzen Sack voller Sportarten nicht genannt habe aber dieser Wunsch geht natürlich auch an die Turner, Kanuten , Baseballer und,... und, und... .

Dazu gehört dann narürlich auch, dass wir uns nach dem Sport mit Freunden treffen, ein Bier trinken und auch mal zum Grillen gehen.

Bis dahin mit einem kräftigen Sportfrei.

 
Jürgen Baumann

 (1. Vorsitzender)

Mit freundlicher Unterstützung durch unseren Medienpartner Gothaer Generalagentur Karsten Topka