Ab sofort steht der Kleinbus von der Abteilung Leichtathletik inklusiv zur Anmietung bereit.

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Aktuelle Mitteilungen

Rennbericht 18. Greifswalder Drachenbootfest vom HSG Verbooten Drachenbootteam


Am 15./16. Juni stand unser Heimrennen ganz dick im Kalender. Für unser Team war es bereits die 4. Regatta in dieser Saison. Mit insgesamt 24 Aktiven (davon 8 Männern) gingen wir in die zwei Renntage. Viele unserer Damen fuhren ebenfalls im Boot der HSG Ladies, welche sich direkt nach dem Greifswalder Drachenbootfest 2018 gründeten und somit das erste Mal überhaupt am Heimrennen teilnahmen.

Der Modus sah für den ersten Renntag zwei Vorläufe über 250m sowie die 1350m Distanz vom Stadthafen bis zum Kanu-Center vor. Nach den zwei Vorläufen wurde über die Einteilung für den Sport- und Fun-Bereich entschieden. Im Sportbereich sind nur zehn Plätze vorgesehen. Bei insgesamt 38 Teams (u.a. mit den Rostocker Seebären, 3x Hilda, dem Pommernexpress und den Karoliner Dragons) hieß das: von Anfang an hellwach sein. Größere Fehler wird dieses Teilnehmerfeld nicht verzeihen.

Im ersten Rennen des Tages ging es gegen einen alten Bekannten, das Team Extrem Unangenehm. Dahinter verbergen sich die Ruderer/Innen vom GRC Hilda.
Gespannt waren wir auf das erste Rennen - bei viel Rückenwind. Vom Start gut weg ging es auf die Strecke. Das Rennen konnten wir lange Zeit offen gestalten. Am Ende zeigte sich das vielleicht bessere Wassergefühl der Ruderer bei solchen Bedingungen. Um 0,26 s hatten wir das Nachsehen, trotzdem war die Zeit gut und reichte für den 6. Platz nach dem ersten Vorlauf.

Im zweiten Rennen ging es gegen die Rostocker Seebären. Diese Rennen sind für uns immer etwas Besonderes und so gingen wir hochmotoviert ins Rennen. Bereits am Start zeigte sich die große Klasse des Teams aus Rostock und es sollte ein Start-Ziel-Sieg werden. Nach der Zeit des 2. VL lagen wir in der Addition aller Teams auf dem 9. Platz und somit war die Qualifikation für die Sportklasse gelungen. Zwischen Platz 10 und Platz 6 lag aber nur knapp eine Sekunde. Luft nach oben gab es allemal.

Am Ende des ersten Wettkampftages stand noch das Langstreckenrennen auf dem Programm. Aufgrund der guten Vorlaufzeit im ersten Rennen trafen wir auf zwei Boote von Hilda – Extrem Unangenehm und die Arabros Jugend - immerhin der Vorjahreszweite auf dieser Strecke. Vom Start weg war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit vielen Führungswechseln zwischen Arabros und uns. An dieser Stelle ein großes Kompliment an unsere Schlagfrauen, die mit einer Ruhe und Coolness den Schlag gehalten und genau zu den richtigen Momenten reagiert haben. Gestaunt haben wir, wie früh die Jugend ihren Endspurt ansetzte – etwa zehn Schläge später kam unserer. Wir erhöhten die Frequenz um 2 und nochmals 20 Schläge später wieder um 2. Vielleicht haben uns am Ende ein paar Meter Strecke gefehlt. Im Ziel waren wir nur 0,36 s langsamer. Glückwunsch an die Arabros Jugend zum Sieg in diesem Lauf und zum 4. Platz auf der Langstrecke. Auch Extrem Unangenehm konnten das ganze Rennen über den Kontakt halten und viel Druck von der anderen Seite des Rycks ausüben. Alle drei Teams des Laufes kamen innerhalb von 0,64 s ins Ziel!!!!! Für uns bedeutete das den 5. Platz über die Langstrecke. Damit können wir sehr zufrieden sein.

Nach einer erneuten grandiosen Drachenbootparty mit toller Live-Musik, dem ein oder anderen Kaltgetränk, aber auch mit viel Arbeit rund um die Versorgung der Teilnehmenden und Durchführung der Veranstaltung, stand am Sonntag der zweite Wettkampftag auf dem Plan. Jetzt ging es darum, sich innerhalb der Sportklasse mit einer guten Zeit in einen besseren Finallauf zu schieben. Einen sehr starken Gegner hatten wir mit dem Arabros Drachenbootteam bekommen. Die äußeren Bedingungen drehten sich komplett am Sonntag und die Teilnehmenden sahen sich mit Gegenwind konfrontiert. Hier machte sich dann auch schnell das Fehlen von Männern im Boot bemerkbar.

Bereits am Start konnte Arabros schnell einen Vorsprung von 4-5 Bänken herausfahren. Im Mittelteil konnten wir den Abstand eine Weile halten, aber am Ende des Rennens hatten wir auch dann nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende des 3. VL blieb auch nur die 9. beste Zeit der Sportteams stehen und somit standen wir letztendlich auch verdient nur im kleinen Finale um Platz 9.
Hier bekamen wir es mit den RyckRangern (Team der Polizei) aus Greifswald zu tun. Diesen Platz wollten wir uns jetzt unbedingt holen – kein zweistelliges Ergebnis!

Es wurde ein guter Lauf – in allen Rennteilen. Am Start knackig weg, gleich 2-3 Bänke vorn. Der Übergang auf die Strecke wurde lang gefahren und ohne Geschwindigkeitsverluste. Im Mittelteil einen Schlag hoch und auf den letzten 50 m ebenfalls nochmal eine kleine Erhöhung im Schlag bescherte uns einen souveränen Sieg und den 9. Platz auf der Kurzstrecke bei unserer Heimregatta.
Im großen Finale setzten sich die Rostocker Seebären vor Arabros Drachenbootteam und dem Pommernexpress aus Barth durch. Glückwunsch an alle Teams zu ihren Leistungen.

Im Frauenfinale mussten sich unsere HSG Ladies den Frauen vom Team Fenris und den Boddenludern (GRC Hilda) stellen. Schnell wurde klar, dass es einen Zweikampf zwischen den Boddenludern und den HSG Ladies gibt. Mit einem unglaublichen Punch auf den letzten 20 m setzen sich unsere Damen durch und holten den Sieg in der Frauenkonkurrenz.
Mit Stolz kann an dieser Stelle geschrieben werden, dass im Team Verbooten die schnellsten Frauen Greifswalds sitzen. Glückwunsch nochmal von dieser Stelle aus!

Für uns geht es in drei Wochen bereits weiter. Wir starten erstmals bei den Sternberger Pastinetten und freuen uns sehr darauf!

Text/ Foto: Abteilung