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Hingefahren um zu lernen


Am letzten Novemberwochenende fand sich in Halle (Saale) das Greifswalder Ultimate Frisbee Team „Griffin’s Lehre“ zur Deutschen Meisterschaft Mixed Indoor ein. Diese wurde seit 2008 das erste Mal wieder ausgetragen und die Greifswalder gingen in der 3. Liga Nord-Ost an den Start.

Unser Team bestand, verletzungsbedingt, nur aus acht SpielerInnen, war also klein und zudem an Spielerfahrung auch eher jung. Wir sprachen Freitagabend noch einmal alle Taktiken durch, wussten aber, dass auch nur ein gewonnenes Spiel im Turnier ein voller Erfolg sein würde. So war die Maßgabe für die Spiele viel auszuprobieren, zu lernen und Turnierluft auf einem offiziellen Verbandsturnier zu schnuppern.

Samstagfrüh gingen wir motiviert ins erste Spiel gegen den Ausrichter, die Hallunken. Leider lief nicht viel zusammen: Viele individuelle Fehler, zudem wenig positive Aggressivität und der Fakt, das wir lange nicht zusammen gespielt hatten, führten zu einer sehr eindeutigen Niederlage gegen die späteren Turniersieger. Das nächste Spiel ging gegen Rotor Berlin, hier gelang schon sehr viel mehr und wir spielten gut mit. Es wurden auch mal tiefe Angebote gelaufen und geworfen und die Defense passte besser auf. Trotzdem merkte man das Fehlen von wenigstens einem richtig erfahrenen Spieler, gerade in Spielsituationen kurz vor der Endzone. Nach einer längeren Pause hieß der nächste Gegner Schleudertrauma Magdeburg. Nach einer schwachen Anfangsphase, ließen sich die Magdeburger von unserer Schludrigkeit anstecken und ähnlich zum vorangegangenen Spiel  konnten wir zum Ende hin noch ein paar Punkte machen, sogar mal einen Defensepunkt. Leider reichte es trotzdem nicht zum Sieg.

Das letzte Spiel des Tages spielten wir gegen die Red Eagels Berlin. Deren Zonenverteidigung machte uns das Leben von Anfang an schwer. Trotzdem spielten wir wieder gut mit und schafften es fast über die Zeit. Nach dem üblichen Cool Down, der Auswertung und Duschen, aßen wir mit den Rotoren zu Abend und feierten dann ein ganz klein bisschen. 


Sonntagfrüh hatten alle etwas Angst vor einem typischen Sonntagmorgen-Griffins-Spiel, wo meist nicht so viel klappt. Die individuelle Erwärmung und die kurze Erinnerung an die Fehler vom Vortag waren aber eine gute Einstimmung auf den letzten Gegner HundFlachWerfen aus Berlin. Wir spielten alles was wir konnten ziemlich gut durch und konnten mit unserem besten Ergebnis das letzte Spiel beenden.


Fazit: Ohne gewonnenes Spiel, 2. in der Spirit Wertung und mit großem Lerneffekten fuhren alle wieder Heim. Auf das es beim nächsten Verbandsturnier besser laufen wird.


Griffin’s Lehre bestand aus: Anne, Jole, Lisa, Lizzy, Nimo, Resa, Ryan und Vinzenz.

Text: Anne Klose