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SG Uni Greifswald/Loitz verliert auch das Rückspiel gegen BFC Preussen


Marc Hagemeier (Nr. 29) erzielte gegen BFC Preussen Berlin acht Tore die nicht zu einem Auswärtssieg reichten

Die Viertligahandballer der SG Uni Greifswald/Loitz mussten am vergangenen Wochenende zum Auswärtsspiel gegen den BFC Preussen. Das Hinspiel Ende Oktober verloren die Peenestädter knapp mit 23:25 und wollten sich dafür revanchieren. Doch daraus wurde nichts, denn die Spieler von Jürgen Radloff verloren auch das Rückspiel deutlich mit 25:31. Den Torreigen eröffneten die Gastgeber mit zwei schnellen Toren aber Marc Hagemeier auf Seiten der SG erzielte kurz darauf den Anschluß zum 2:1.

Bereits in der sechsten Minute musste Lukasz Stefanicki (Greifswald/ Loitz) nach einem Foulspiel für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzte Berlin gnadenlos aus und setzte sich auf 6:3 ab. Beim Stand von 7:5 in der 13. Minute musste Thomas Pahlen auf Seiten der Gastgeber für zwei Minuten vom Feld. Die Chance für die SG sich wieder ins Spiel zu bringen und den Anschluß herzustellen gelang nicht, im Gegenteil, die Preussen legten noch einen Treffer drauf zum 8:5. Nachdem Maximilian Bachmann auf 9:5 erhöht hatte, starteten die Spieler um Kapitän Radoslaw Wolski  ihre Aufholjagd. Durch eine starke Abwehr und damit verbundene Ballgewinne, sowie einen effizienteren Abschluss der eigenen Angriffe gelang es durch vier Treffer von Hagemeier, Gmerek und Fink bei nur einem Gegentreffer den Spieß umzudrehen, und einen zwei Tore Vorsprung zum 10:12 heraus zu spielen. Diesen Vorsprung nahm man auch vier Minuten später mit in die Halbzeitpause (12:14). Wer jetzt annahm dass die SG durch die Schlußphase der ersten Halbzeit an Selbstsicherheit gewonnen hätte, sah sich in der zweiten Halbzeit eines Besseren belehrt. Wie zu Beginn der Begegnung fanden die SG Spieler nicht zu ihrem gewohnt sicheren Aufbauspiel.

Auch die Abwehr stand nicht so sicher wie in den letzten Partien. Dieses nutzte Berlin wiederum zu ihren Gunsten und drehte bis zur 39. Minute die Partie zum 20:18. Eine Minute später gelang Gmerek zwar der Anschlußtreffer aber in derselben Minute bekam Torhüter Michael Borchardt eine zwei Minuten Strafe wegen Meckerns mit den Schiris. Für ihn ging Linksaussen Julian Schramm zwischen die Pfosten. Erneut in Unterzahl agierend kassierte die SG weitere zwei Gegentreffer, konnte aber anschließend (wieder vollzählig) durch Kampf, Leidenschaft, und begünstigt durch eine fast vier minütige Überzahl das Ergebnis auf 23:24 drehen. Zu diesem Zeitpunkt waren knapp 49 Minuten gespielt. Was danach folgte erinnerte sehr stark an das Rückrundenspiel gegen Usedom, als die Spieler der SG zehn Minuten lang kein einziges Tor erzielen konnten. Auf einmal funktionierte nichts mehr. Die  Angriffe zu harmlos, die Abwehr wurde ein ums andere mal ausgespielt, dazu musste Ben Teetzen in Minute 56 für zwei Minuten vom Feld und Marc Hagemeier flog in der gleichen Spielminute mit einer glatt roten Karte von der Platte. „Das war nie im Leben ein grobes Foulspiel was eine Roten Karte rechtfertigt. Klar war es regelwiedrig und eine glatte zwei Minutenstrafe, aber nie und nimmer Rot“, ärgerte sich Hagemeier noch weit nach dem Spiel.

Diese „Geschenke“ nahm Berlin dankend an und zog auf 30:24 davon.  Nach noch jeweils einem Treffer von beiden Mannschaften verlor die SG am Ende klar mit 31:25. Mannschaftsverantwortlicher Steffen Teetz im Anschluss der Begegnung: „Wir haben uns in den letzten 10 Minuten von den Entscheidungen der Schiris beeinflussen lassen und haben den Faden verloren. In solchen Situation müssen wir abgeklärter werden und weiter unser Spiel durchziehen“.

Foto: -ts

Text: -ts