Stellenausschreibung HSG-Geschäftsführer

Es wird die Stelle des HSG-Geschäftsführers zum nächstmöglichen Termin ausgeschrieben. Alle weiteren Informationen sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Ab dem 10. Januar kann unser neuer Vereinsbus angemietet werden. 

Unsere aktuelle Vereinskleidung sowie kleine Andenken/ Geschenke sind nun online.

HSG Spreadshirt-Shop

Jetzt neu: HSG-Logo im BLACK & WHITE Design

 

 

HSG Mitglieder erhalten Vorteilspreis für die Haltungs- und Bewegungsanalyse vom Gesundheitszentrum Greifswald.

Aktuelle Mitteilungen

Fouls kosten den Footballern fast den Auftaktsieg


Definitiv nichts für schwache Nerven war das erste Saisonspiel der Footballer der Vorpommern Vandals. Trotz klarer Überlegenheit mussten sie bis kurz vor Schluss auf den erlösenden Spielzug warten. Durch viele Strafen und unnötige Fehler brachten sie die Radebeul Suburbian Foxes immer wieder in gute Feldpositionen. Insgesamt schenkten sie den Sachsen 170 Yards an Raumgewinn durch Fouls. Erst 15 Sekunden vor Schluss machten sie den 17:10 Sieg perfekt.

Dabei hätten die Vorpommern das Spiel schon viel früher entscheiden können. „Wir haben zu viele Strafen kassiert“, so Cheftrainer René Schulze nach dem Spiel. Insgesamt wurden ihnen durch unnötige Fouls zwei Touchdowns und diverse Raumgewinne aberkannt. Schulze schreibt dies der Unerfahrenheit vieler Spieler zu. „Grade in der Offense Line, den Beschützern des Passgebers, spielten wir mit drei Neulingen“, erklärt er nach dem Spiel. Abgesehen von den Strafen machten die neuen Spieler aber einen guten Eindruck. Anders als im Testspiel gegen die Baltic Blue Stars aus Rostock gaben sie den Quarterbacks viel Zeit, um die Passempfänger in Szene zu setzen.

Durch die frühe 6:0 Führung durch Running-Back Alexander Kunze-Voß im ersten Spielviertel und einem Field Goal von Daniel Pohl sah es so aus, als könnten die Vandals mit einem deutlichen Vorsprung in die Pause gehen. Doch kurz vor der Halbzeit reichte eine Unaufmerksamkeit in der bis dahin starken Verteidigung dazu, dass die Gastgeber wieder herankamen – 7:9. René Schulze war dennoch nicht zufrieden: „Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen. Stattdessen haben wir unsere Gegner aufgebaut.“

Der Touchdown der Foxes schien Eindruck bei den Vandals hinterlassen zu haben. Die 10:9 Führung konnte auch Safety André Rehbein nicht verhindern, der nach einjähriger Verletzungspause einen starken Eindruck hinterließ. Wenig später brachte er durch einen erzwungenen Ballverlust seine Offensive in aussichtsreicher Position auf das Feld. Die gute Ausgangsposition nutzte Quarterback Paul John, durch einen langen Pass auf Passempfänger Jim Belling zum Touchdown. Julian Hagen sicherte anschließend die zwei Extrapunkte durch einen Lauf.

Trotz weniger Highlights lieferte das Abschlussviertel viel Spannung. Keiner Mannschaft gelang es jedoch in die Endzone zu kommen.

In der letzten Spielzugserie wechselten die Gastgeber ihre Taktik und verlegten sich auf Passversuche. Zunächst mit Erfolg, den 45 Sekunden vor Ende der Partie standen sie vor der Endzone der Vandalen. Eine Strafe warf sie jedoch wieder zurück, ehe Linebacker Nico Steusloff den Pass abfing. Das Spiel schien gewonnen, doch wieder verhinderten Strafen die Entscheidung. Nach drei weiteren Strafen auf beiden Seiten war es ein Spielzug, der über den Ausgang der Partie entschied. Der Passgeber der Gastgeber verschaffte sich Freiraum und warf den Ball – zu kurz für seinen Receiver und so durften die Vandals den ersten Sieg im ersten Spiel feiern. Ein sichtlich erleichterter Cheftrainer war nach Abpfiff doch noch glücklich. „Es gibt Teams, die verlieren solch knappe Spiele. Doch wir haben, als es hart auf hart kam gezeigt, was Teamarbeit heißt“, so Schulze nach dem Spiel. Für die Vandals geht es in zwei Wochen im heimischen Peenestadion weiter.

Am 19. Mai treffen sie auf die letztjährigen Play-Off-Teilnehmer Wernigerode Mountain Tigers. Dann wollen die Vandals deutlich weniger Strafen kassieren und das Spiel noch dominanter gestalten.

Text: Bessert
Foto: Helm