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Aktuelle Mitteilungen

Handballerinnen belohnen sich nach starker Aufholjagd mit Punktgewinn


Lisann Kluxen ( blaues Trikot ) traf in Rostock sechs Mal

Mit einem 29:29 beim Tabellendritten Eintracht Rostock  haben die Handballerinnen der SG Uni Greifswald/Loitz in der Frauen-Verbandsliga ein weiteres Achtungszeichen gesetzt. Stark ersatzgeschwächt, die SG Uni trat die Reise nach Rostock nur mit neun Spielerinnen an, sah zunächst alles nach einer klaren Angelegenheit für Eintracht Rostock aus. Rostock nutzte den anfänglichen Tiefschlaf der SG Uni und lag nach 16 Minuten bereits mit 10:2 in Führung.

Greifswald/Loitz stellte taktisch um, agierte nun in der Abwehr weitaus aggressiver und attackierte den Rostocker Angriff schon frühzeitig im Rückraum. Diese Maßnahmen führten zum Erfolg. Bis zur Halbzeitpause gelang es Greifswald/Loitz den Rückstand auf 12:16 zu verkürzen. Und es folgte eine denkwürdige zweite Halbzeit. Trotz fehlender personeller Alternativen auf der Bank hielt Greifswald/Loitz dem Ansturm des SV Eintracht Rostock stand. Aus einer starken Abwehr heraus war es immer wieder Carolin Jürß, die durch exzellentes Stellungsspiel viele Bälle abfing und Konterangriffe startete. Nach gut elf gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit hatte Rostock den Vorsprung auf 23:17 ausgebaut. Mit unbändigem Kampfgeist kam Greifswald/Loitz zurück ins Spiel. Eva Stamer ( zwei Tore ) und Joelle Nebermann verkürzten auf 20:23, Rostock traf ebenfalls. Dann brachte der nächste Dreierpack durch Katrin Hobbie, Carolin Jürß und Lisann Kluxen die Spannung auf den Höhepunkt, es stand 23:24 und es waren noch zwölf Minuten zu absolvieren. Zehn Minuten vor dem Abpfiff glich Carolin Jürß zum 25:25 aus. Doch Rostock legte einen starken Zwischenspurt hin und lag wieder mit 28:25 vorn.

Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Uhr noch acht Minuten Spielzeit an. Mit einem Sturmlauf brachten Carolin Jürß ( 2 Tore ) und Joelle Nebermann Rostock schier zur Verzweiflung. Es stand 28:28. Und das Drama ging weiter. Die erneute Rostocker Führung glich Eva Stamer zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 29:29 aus. Die Riesenchance zum Sieg vergab Eva Stamer, als sie einen letzten Siebenmeter nicht im Rostocker Tor unterbringen konnte. Trainer Tim Grathwohl war nach dem Abpfiff mit dem Punktgewinn zufrieden: „Den Sieg haben wir leider vergeben. Ich sah selten ein Spiel, bei welchem so häufig Pfosten und Latte getroffen oder der Ball dem Torwart auf die Füße geworfen wurde. Nach einem langen und deutlichen Rückstand haben wir uns doch noch mit einem Punktgewinn belohnt.  „

SG Uni Greifswald/Loitz:
Seradj – Stamer (8), Jürß (9/2), Plocke (1), Levin, Nebermann (3/1), Oehr, Kluxen (6), Hobbie (2)

Text und Foto:  R. Scheunemann ( Archiv )