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Aktuelle Mitteilungen

Handballer schaffen Sensation


Radoslaw Wolski ( schwarzes Trikot ) war in der Abwehr der SG Uni Greifswald/Loitz in Cottbus mehr als ein Bollwerk

„ Das war das bekloppteste Spiel meines Lebens. Wir alle sind überglücklich, der blanke Wahnsinn. „ Rückraumspieler Julian Schramm standen bei diesen Worten nach dem Ertönen der Schlusssirene im Kolkwitz-Center bei Cottbus die Freudentränen im Gesicht geschrieben.

Mit dem sensationellen 28:27 Auswärtssieg beim Vorjahresmeister LHC Cottbus haben sich die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz nach sechs Niederlagen in Folge eindrucksvoll im Kampf um den Klasseerhalt der Oberliga_Ostsee-Spree zurückgemeldet. Trainer Alexander Einweg sprach nach dem Spiel von zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. „ In der ersten Hälfte zeigten wir nahezu perfekten Handball. Durch eine ungeheuer effiziente Chancenverwertung, einem regelrechten Abwehrbollwerk und einen überragenden Torwart Paul Weier warfen wir einen Vorsprung von zehn Toren heraus.Nach dem Seitenwechsel setzte uns Cottbus mit einer neuen Abwehrtaktik enorm zu. Doch heute haben sich alle Spieler in Punkto Moral, Kampf und Leidenschaft übertroffen und letztendlich zwei enorm wichtige Punkte gewonnen. „ Nach ausgeglichenem Beginn startete die SG Uni nach acht Minuten durch und warf sich eine 11:3 Führung heraus., die sie bis zum Halbzeitpfiff auf 17:7 ausbaute. Enrico Herberg, erster Vereinsvorsitzender der SG Uni schwärmte regelrecht vom Auftritt seiner Spieler: „ Diese Leistung war einfach grandios, Ein Abwehrbollwerk, ein Sahnetag unseres Torwarts Paul Weier sowie eine geringe Fehlerquote brachten uns einen Lauf.

Die Cottbuser Systemumstellung im zweiten Durchgang schien das Spiel zu kippen. Doch der Trainer hat das berühmte Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Mit unglaublicher Moral nahm die Mannschaft Ausgleich und Rückstand hin und schlug zurück. „ Nachdem Cottbus bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:21 herankam schien sich das Blatt zu wenden und die Dramatik nahm ihren Lauf. „ Nun hat keiner mehr nachgedacht. Anfeuern, den Raum für den Mitspieler freikämpfen und treffen, es gab nur ein Ziel „ so Torwart Paul Weier.

Als Radoslaw Wolski und Lukasz Stefanicki Greifswald/Loitz auf 27:25 nach vorn brachten, kam Cottbus wieder zum Ausgleich, Ballbesitz SG Uni und ein Freiwurf bei nur noch vier Sekunden Spielzeit. Radoslaw Wolski warf Marc Hagemeier an, der blitzschnell zu Lukasz Stefanicki, der zu Hannes Lemcke und aus ungünstiger und schwieriger Wurfposition schmetterte Lemcke den Ball mit der Schlusssirene zum 28:27 Sieg in die Cottbuser Maschen. „ Ich bin stolz auf die Mannschaft, dieser Sieg hat gezeigt wozu wir in der Lage sind. „ so Jürgen Radloff, sportlicher Leiter der SG Uni nach dem Spiel.

Text und Foto:  R. Scheunemann