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Drittligist gewinnt Testspiel


Alexander Kokoszka ( schwarzes Trikot ) traf in seinem ersten Spiel für Greifswald/Loitz sieben Mal

Am Ende des Handballtestspiels der SG Uni Greifswald/Loitz gegen den HSV Norderstedt stand ein 29:20 Sieg für den Drittligisten an der Anzeigetafel, doch so deutlich wie das Ergebnis war der Spielverlauf bei weitem nicht. „ Verloren haben wir dieses Spiel in der letzten Viertelstunde.Eine Vielzahl von Unkonzentriertheiten und schlechte Torabschlüsse spielten dem HSV Norderstedt voll in die Karten. In der ersten Halbzeit zeigten wir ein starkes Deckungsverhalten und gute Ansätze im Angriffsspiel. Am stärksten waren wir, als die Achse Kokoszka, Hagemeier und Lemke auf dem Parkett agierte.

Im zweiten Durchgang zeigten wir in der ersten Viertelstunde sehr guten Handball und leisteten uns kaum Fehler. Bedingt durch die vielen Wechsel in der letzten Viertelstunde verloren wir den Faden und leisteten uns zu viele Fehler, die Norderstedt effektiv ausnutzte. Insgesamt gesehen war dieses Spiel gegen einen höherklassigen Gegner ein Schritt nach vorn. Wir haben für den Rest der Saisonvorbereitung wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die nun in die weitere Trainingsarbeit einfließen werden. „ so die Bilanz von Alexander Einweg Trainer, der SG Uni Greifswald/Loitz. Johan Petersson, Trainer des HSV Norderstedt, als Spieler mit Schweden Welt- und Europameister sowie mit dem THW Kiel zweifacher deutscher Meister, schätzte die Begegnung folgendermaßen ein: „ Wir absolvierten an diesem Wochenende zwei harte Spiele in Stralsund und Loitz. Jetzt sind wir nur noch müde. Für uns ging es vor allem darum eine Struktur für die kommende Drittligasaison zu finden.

Das Spiel gegen Greifswald/Loitz hatte ein gutes Niveau, ich bin sehr zufrieden. Greifswald/Loitz wird eine gute Saison in der vierten Liga spielen und den Klasseerhalt schaffen. „ Greifswald/Loitz zeigte von Beginn an keinen Respekt vor dem Gegner und hielt gut mit. Norderstedt konnte sich nur mit einem Tor absetzen und nach sieben Minuten glich Alexander Kokoszka zum 4:4 aus. Bei besserer Chancenverwertung der SG Uni hätte sich der HSV Norderstedt nicht über einen Rückstand zu beklagen brauchen. Eine starke Leistung zeigte in der Uni-Abwehr Neuzugang Jakub Olejniczak.

Alexander Kokoszka übernahm in seinem ersten Spiel für die SG Uni gleich die Spielregie und schaffte viele Lücken für seine Mitspieler. Trainer Einweg wechselte mehrmals die Positionen durch andere Besetzungen. Norderstedt spielte in dieser Phase seine individuelle Klasse aus und zog auf 13:7 davon. Jakub Olejniczak und Hannes Lemke verkürzten bis zur Halbzeitsirene auf 9:14. Im zweiten Durchgang fand die SG Uni in der ersten Viertelstunde zu ihrer besten Phase. Alexander Kokoszka und Hannes Lemke brachten die SG Uni auf 17:18 heran. Doch nun schlug Norderstedt zurück und baute den Vorsprung auf 22:17 aus.

Ein starker Norderstedter Torwart, der Pfosten und die Klasse des Drittligisten beim Konterspiel waren die Gründe für die Vorentscheidung. Tim Stubbe, der jüngste Spieler der SG Uni beendete den Norderstedter Sturmlauf mit dem Treffer zum 18.22. In der Schlussphase baute Norderstedt den Vorsprung zum 29:20 Endstand aus. Spielerisch hielt Greifswald/Loitz lange Zeit gut mit. Auch die Neuzugänge Lukasz Stefanicki, Viktor Kuhn und Jan Czekansky nutzten ihre Einsatzzeiten um sich der Mannschaft weiter anzubieten. Die SG Uni hat gegen den Drittligisten gezeigt, das sie in der vierten Liga durchaus das Potential hat, um sich zu behaupten.

SG Uni Greifswald/Loitz:
Borchardt, Weier – Olejniczak (1), Stefanicki, Schramm (1), Galus (1), Seidel, Hagemeier (1), Kuhn, Czekansky, Kokoszka (7), Wolski (2), Lemke (6), Stubbe (1)

Text und Foto: R. Scheunemann